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Geräteübergreifendes KSB-Bedienkonzept

 

Aufgabe

Ziel war es, für die Steuerung von Pumpensystemen ein einheitliches Bedienkonzept zu erstellen. Dieses sollte einerseits die Bedienung an der Pumpe direkt erleichtern, andererseits auch für regionale Anwendungen am Schaltschrank oder Leitstand sowie globale Anwendungen im Intra- oder Internet realisiert werden. Dieses Bedienkonzept musste berücksichtigen, dass aus Kostengründen an den Pumpen selbst nur preisgünstige Kleinst-Displays angebracht werden können, während an Leitständen und Office-PC mindestens 17“-Bildschirme vorzufinden sind.

Umsetzung

Zunächst wurde durch Nutzerbefragungen und Zuordnung der Funktionalität ein plattformübergreifendes Benutzungsmodell erstellt, welches sich auf beliebige Hardwareplattformen abbilden lässt. Dieses Modell war die Voraussetzung für die zukünftige Gestaltung der Bediensysteme.

 

Auf Basis der durchgeführten Anwendungsanalyse und dem erarbeiteten Benutzungsmodell wurde vom ZMMI eine Hardwareplattform (Interaktionselemente, Anzeigen) für das zukünftige Bediensystem empfohlen. Für die von der Firma KSB ausgewählte Hardwareplattform wurde daraufhin in diesem Arbeitsschritt ein Bedienkonzept erstellt. Dies beinhaltete folgende Punkte:

  • Strukturierung der Bedienung im Hinblick auf Handlungsorientierung, Nutzergruppen, kurze Bedienwege, globale und kontextspezifische Funktionen.
  • Konzeption eines globalen Navigationskonzeptes und Entwurf der damit verbundenen Maskenstruktur sowie die Gestaltung von Beispielmasken.

Das Ergebnis dieser Phase war das für die ausgewählte Hardware spezifische Grundlayout des Bediensystems einschließlich der prototypischen Gestaltung von Beispielmasken.

 

Das ZMMI wurde eng in den anschließenden Realisierungsprozess eingebunden. In Form eines Coachings unterstützte das ZMMI die Mitarbeiter der KSB AG bei der Umsetzung einzelner Bediensystemaspekte und bei der Auswahl weiterer Useware-Plattformen.

 

Prototypisches Bedienkonzept

Resultat

Die besonderen Anforderungen, die bei der Konzeption von Bediensystemen für kleine und mittlere Anwendungen bestehen, kennzeichneten dieses Projekt. Die geräteunabhängige Herangehensweise auf Basis der Nutzeranforderungen ermöglichte es, geräteübergreifende Bedienstrukturen zu definieren, die genausol auf Geräten mit kleinen Textdisplays eingesetzt werden können, wie auch auf PC-basierten Bildschirm-Systemen.

 

Die Beschreibung der Bedienstruktur mit Hilfe der useML-Technologie ermöglichte es, direkt prototypische Ansichten von möglichen Bediensystemrealisierungen zu generieren. Diese erleichterten die Bewertung der Gebrauchstauglichkeit und die Lieferantengespräche.

 

Auf Basis dieser HTML-Prototypen wurde ein Trainingstool realisiert, welches ausgewählte Nutzer und Mitarbeiter schon vor der Markteinführung zu Ausbildungszwecken benutzen können. Dies ermöglicht es, bereits in dieser frühen Phase Feedback zur Benutzung einzuholen und so konsequent die Gebrauchstauglichkeit zu steigern.